Tribal Bad Honnef  Heike Wieprig
     Tribal         Bad Honnef
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Symbole und ihre Bedeutung                                   Viele Tribalstämme kreieren selbst ein  Stammessymbol/Tattoo, dieses soll nach außen die Zugehörigkeit zu ihrem Stamm signalisieren. Überdies  bemalen sich die Tänzerinnen auch mit esichtstätowierungen auf den Wangen, dem Kinn, über der Augenbraue oder zwischen den Augen. Auch auf den Händen/Armen und Füßen. Vorbilder dieses Körperschmucks sind die Tätowierungen der Frauen im Maghreb (Nordafrika). Manche verwenden auch eigene Kompositionen. Sie unterstützen den ästhetischen Look und dramatischen  Effekt der Tänzerinnen. Hierbei ist es nicht unwichtig welche spirituelle Bedeutung und kulturellen Hintergrund diese Symbole haben. Die Berberstämme Nordafrikas bemalten oder tätowierten sich mit Symbolen zum Schutz vor bösen Geistern und dem bösen Blick, ferner als Segen,- und Glücksbringer. Die Zeichen auf der Stirn und zwischen den Augen waren/sind auch Erkennungszeichen die die Zugehörigkeit eines Stammes anzeigen. Noch heute finden wir viele dieser Symbole auf alltäglichen Gegenständen wie auf Porzellan oder in Teppichen usw., als auch bei Festlichkeiten als Hennabemalung auf Händen und Füßen. Denn der Islam verbietet die alte Tradition der Tätowierung. Auch in unserem Breitengrad waren Tätowierungen und Körperbemalungen schon in historischen Zeiten üblich, zu Zeiten der Slawen und der Kelten oder der Pickten(die blau bemalten). Die Maori in Neuseeland  tun es noch heute, diese heißen Moka oder Mana. Auf ihren Körpern kann man wie einen Lebenslauf lesen. Viele Länder (z.B. Japan) haben eine lange Tradition des Tätowierens und folgen ihr bis in die heutige Zeit. Üblich bei den Berberfrauen Nordafrikas sind auch Siyala’s. Das ist ein besonders Ornament, Symbolik des Palmzweiges. Meist auf der Hand getragen, ein weiblich zuzuordnendes Muster, sie sollen das Böses abwehren und beschützen oder gar fruchtbarkeitsfördernd wirken. Einfache Linien mit Punkten oder Dreiecken sowie in Verbindung mit Kreuzen, sind oft auch ein Sinnbild der Palme und ein Symbol der Fruchtbarkeit. Bei anderen Indigenen Völker finden wir oft Strich- und Punktmuster, die die bereits schon erwähnten Bedeutungen haben sollen. Immer geht es dabei um den Schutz des Körpers und Geistes und um das Glück bringende.
Weitere Informatione und Details unter: Jereb, James F.: Arts and Crafts of Morocco, London 1995 Kajira Djoumahna (2003). The Tribal Bible, http://www.aragira.de http://www.vanishingtattoo.com http://www.kenzi.com http://www.essaouira.nu http://www.maktoub.de http://www.maktoub.de http://www.wikipedia.org